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Enzafruit und Neuseeland

Ganz auf der anderen Seite der Erdkugel, im äussersten Süden Ozeaniens, liegt Neuseeland. Die zwei grossen, grillenhaften Inseln zwischen dem Pazifik und dem tasmanischen Meer rufen Bilder rauher Bergketten und exotischer Strände hervor.

Neuseeland hat nicht nur die Herzen der Naturfreunde, sondern auch aller Obstkenner erobert. Seit 1948 exportiert Enzafruit Qualitätsäpfel und -birnen in die entlegensten Winkel der Erde; seit 1991 unter der Bezeichnung Enza. Vom Frühling an, gibt es die Früchte in Kaufhäusern und Spezialgeschäften - lecker frisch und dies während des ganzen Sommers.

Weshalb kann Neuseeland im Frühling pflückfrisches Obst liefern?

Enzafruit und NeuseelandNeuseeland liegt etwa 20.000 km von Europa entfernt, auf der anderen Seite der Erdhalbkugel. Dies erklärt den unterschiedlichen Saisonzeitraum. Wenn wir uns hier in die Sommersonne setzen, halten die Kiwis - wie die Neuseeländer sich selber nennen - ihren Winterschlaf. Und wenn es hier noch tüchtig „wintert“, sind unsere Antipoden schon mit der Obsternte beschäftigt. Mitte März exportiert Neuseeland die ersten Apfelvarietäten in die ganze Welt.

Warum haben die neuseeländischen Äpfel und Birnen so eine besondere Qualität?

Enzafruit und Neuseeland Neuseeland ist weltweit als "der Obstgarten des Pazifiks" bekannt. Die Obstproduktion und -ausfuhr nehmen von alters her einen wichtigen Platz ein. Dies ist selbstverständlich kein Zufall. Neuseeland hat viele Trümpfe in der Hand, um Spitzenobst zu produzieren. Die Lage ist ideal: das Meer schirmt die Inseln ab, die Bevölkerung nimmt kaum zu und die Industrie ist begrenzt. Dadurch ist die Natur noch unberührt, sind Luft und Wasser rein – eine wichtige Voraussetzung für gesundes Obst. Viel Sonne ermöglicht eine regelmässige und reiche Ernten. Viel Licht hat einen grossen Einfluss auf die Reifung und Färbung des Obstes. Die Temperatur fällt selten unter den Gefrierpunkt. Demzufolge blüht und wächst das Obst dort unter idealen Umständen.

Die Klima- und Niederschlagsunterschiede zwischen der Nord- und Südinsel lassen denn auch den Anbau verschiedener Obstvarietäten zu.